Am 24. Februar haben wir in Frankfurt zu unserem zweiten Barcamp eingeladen. Wir wollten mit unseren Mitgliedern und Interessenten ins Gespräch kommen und über Räume sprechen, in denen Demokratie ermöglicht und gelebt wird.
Was ist ein Barcamp?
Ein Barcamp ist ein Treffen mit offenen Sessions, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmenden zu Beginn selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können aber auch in kurzer Zeit konkrete Ergebnisse produzieren. Das motiviert!
Was sind Freiräume der Demokratie, in denen wir frei diskutieren, uns vernetzen, kritisieren und Interessen finden und formulieren können? Wie können wir solche Räume konkret gestalten? Wie funktionieren Prozesse und Aushandlungen innerhalb dieser Freiräume? Wie werden Freiräume bedroht und was ermöglicht sie?
Um diese Fragen zu diskutieren, kamen 35 Menschen aus verschiedenen Gruppen zusammen. Darunter waren vor allem Mehr Demokratie-Mitglieder und -Interessierte, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger, Aktive aus zivilgesellschaftlichen Initiativen und Studierende. Über zwei Runden mit je zwei Session á 45 Minuten wurde über folgende Themen in Zusammenhang mit demokratischen Freiräumen diskutiert: Praktische Umsetzung, Prozessgestaltung, Bedrohungen und Chancen.
Inhalt des Barcamps war unter anderem auch ein Input von unserer Praktikantin Janne Burghardt über Beispiele demokratischer Freiräume von Pressefreiheit bis Nachbarschaftstreffs, als Einleitung in das Thema.
Der Abend hat gezeigt: demokratische Freiräume sind überall, aber nicht selbstverständlich. Vielen Menschen ist es ein echtes Anliegen, Freiräume zu schützen und durch sie mehr Vernetzung und Begegnung zu schaffen.




